21.08.2018
Coding da Vinci - Open Data, Open Minds

Der erste deutsche Kultur-Hackathon kommt nach Rhein-Main!

Coding da Vinci ist der erste deutsche Hackathon für offene Kulturdaten. Coding da Vinci entstand 2014 in Berlin als Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, dem Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS), der Wikimedia Deutschland und der Open Knowledge Foundation Deutschland und mit dem Ziel, Kulturinstitutionen mit EntwicklerInnen, DesignerInnen, GamerInnen und (Digital-)Kulturbegeisterten zusammen zu bringen, um aus den digitalen Sammlungen und offenen Datensätzen von Kultureinrichtungen innovative Anwendungen wie Apps, Webseiten oder Spiele zu kreieren.

Während ein klassischer Hackathon den Teilnehmenden nur wenig Zeit gibt, Softwareanwendungen zu entwickeln – in der Regel ein Wochenende – erstreckt sich Coding da Vinci über eine Zeitspanne von sechs bis zehn Wochen. Dieser erweiterte Zeitrahmen schafft den dringend benötigten Raum, in dem sich die oft getrennten Welten kreativer Technologieentwicklung und institutioneller Kulturbewahrung treffen können, um voneinander zu lernen und miteinander aktiv zu werden.

Von Oktober bis Dezember 2018 kommt Coding da Vinci das erste Mal ins Rhein-Main-Gebiet. Das Auftaktwochenende findet am 27. und 28.10. an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und die öffentliche Projektpräsentation mit Preisverleihung am 1.12. im Landesmuseum Mainz statt.

Der Vortrag richtet sich vor allem an Kultureinrichtungen, die mit Ihren Daten bei Coding da Vinci Rhein-Main vertreten sein möchten, und Dozentinnen und Dozenten von Hochschulen aus dem Rhein-Main-Gebiet, die sich dafür interessieren, mit Coding da Vinci Rhein-Main zu kooperieren und ihre Studierenden für eine  Hackathon-Teilnahme zu begeistern.

Vortragende: (Präsentation als PDF)

  • Stephan Bartholmei (Deutsche Digitale Bibliothek - Leiter Produktentwicklung und Innovation)
  • Joachim Kemper (Leiter des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg)
  • Franziska Mucha (Kuratorin für digitale Museumspraxis, Historisches Museum Frankfurt am Main)


URL: https://codingdavinci.de/events/rheinmain/


Ort: Sitzungssaal der Deutschen Nationalbibliothek, Adickesallee 1, 60322 Frankfurt am Main (Raum liegt im Dienstbereich, deshalb bitte am Empfang anmelden) (Plakat zum Vortrag)

Zeit: 21.08.2018, 17:30 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung.

Stephan Bartholmei leitet die Produktentwicklung und den Bereich Innovation der Deutschen Digitalen Bibliothek. Als gelernter Physiker ist er nach Stationen in Forschung, Gewerblichem Rechtsschutz sowie der universitären und schulischen Lehre seit 2013 an der Deutschen Nationalbibliothek für die Projektkoordination der Deutschen Digitalen Bibliothek tätig. Stephan Bartholmei ist einer der GründerInnen von „Coding da Vinci” und seit 2015 Mitglied im Members Council der Europeana.

Joachim Kemper ist studierter Historiker und Archivar. Seit November 2017 ist er Leiter des Stadt- und Stiftsarchivs Aschaffenburg. Zuvor war er als Archivar bei den staatlichen Archiven Bayerns, am Stadtarchiv Speyer sowie am Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main tätig. Er leitet den Arbeitskreis „Offene Archive“ beim Verband deutscher Archivarinnen und Archivare.

Franziska Mucha hat Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis in Hildesheim und Trondheim studiert. Im Rahmen ihrer Diplomarbeit erforschte sie am Stapferhaus Lenzburg die Wechselwirkung von Künstlerischer Forschung und partizipativer Ausstellungsarbeit. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Projektmanagerin beim Ars Electronica Festival in Linz. Seit 2013 hat sie sich als Volontärin im Historischen Museum Frankfurt im Zuge der Neukonzeption mit partizipativen und digitalen Museumspraktiken beschäftigt. Seit 2016 ist sie als Kuratorin für digitale Museumspraxis am Historischen Museum Frankfurt tätig.


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