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SUMMARY:Auf dem Weg zu einer offenen europäischen Internetsuche - Wie ein o
 ffener Webindex Europas digitale Souveränität fördert
DESCRIPTION:Abstract: \n\nDie Websuche ist zu einem unverzichtbaren Bestand
 teil unseres digitalen Alltags geworden. Sie steuert nicht nicht nur unsere
  Sicht auf digitale Inhalte, sondern stellt auch eine elementare Schaltstel
 le in der digitalen Wirtschaft dar. Bedauerlicherweise kontrollieren derzei
 t einige wenige außer-europäische Gatekeeper die Websuche, was wiederum zu 
 einem einseitigen Informationszugang führt. Oft stehen dabei auch nicht die
  Bedürfnisse der Bürger oder europäische Werte und Rechtsprechung im Vorder
 grund, sondern der werbefinanzierte, wirtschaftliche Erfolg. Über 90% aller
  Suchanfragen laufen in Europa über Google. Somit kontrolliert dieser Konze
 rn als Quasimonopol auch die vielen, mitunter kleinen Mitgestalter des Webs
  aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst, Kultur, Medien und Gesellschaft, und 
 zwingt sie, ihre Inhalte nach seinen Regeln zu gestalten und zu präsentiere
 n. So entsteht einen Teufelskreis, der zu Lock-in-Effekten und zu einem ges
 chlossenen Suchmaschinenmarkt führt. In dem Vortrag zeigt Dr. Stefan Voigt 
 auf, wie sich Europa mit dem Aufbau eines offenen Webindexes als europäisch
 e Infrastruktur aus dieser Situation befreien und ein offenes und kooperati
 ves Suchökosystem für Gesellschaft und Wirtschaft schaffen kann.\n\nSpeaker
 :\n\nDr. Stefan Voigt ist Initiator und seit 2018 Vorsitzender der Open Sea
 rch Foundation e.V. (OSF). Die OSF ist ein gemeinnütziger Verein, der die G
 enerierung von Wissen und Konzepten für eine verteilte und öffentliche Inte
 rnetsuchinfrastruktur in Europa fördert. Seit dem Jahr 2000 ist er beim Deu
 tschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beschäftigt, wo er zahlreiche 
 nationale, europäische und internationale Forschungsprojekte und -programme
  im Bereich Erdbeobachtung und humanitäre Technologien initiiert und koordi
 niert hat. Er studierte Geographie, Physik, Fernerkundung und Stadtplanung 
 an der LMU und TU in München. Im Jahr 2000 promovierte er an der Universitä
 t Bern. 2017 initiierte er mit weiteren Unterstützern die Open Search Initi
 ative und ist Teil des Koordinationsteams des 2022 gestarteten Projekts Ope
 nWebSearch.eu.\n\nZur Aufzeichnung des Vortrags auf youtube.
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