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SUMMARY:Digitalisierung und Archive & Museen
DESCRIPTION:Wir freuen uns Ihnen einen Vortragsabend zum Thema Digitalisier
 ung in Archive und Museen präsentieren zu können. Die Vortragenden kommen a
 us dem Institut für Stadtgeschichte Frankfurt und dem Historischen Museum F
 rankfurt:   Digitale Langzeitarchivierung von Dr. Alexandra Lutz Das Instit
 ut für Stadtgeschichte hat auch die Aufgabe, unsere heutige Überlieferung f
 ür zukünftige Forscher zu erhalten. Daher übernimmt es laufend Unterlagen a
 us der Stadtverwaltung – und darunter inzwischen auch mehr und mehr digital
 e Daten. In vielen Ämtern hat man bereits in den 1970er und 1980er Jahren b
 egonnen, sogenannte Fachverfahren – beispielweise das elektronische Einwohn
 ermelderegister – zu installieren. Seit den 1990er Jahren wurden zunehmend 
 PC-Arbeitsplätze eingeführt, die heute selbstverständlich sind. In den letz
 ten Jahren hat man zudem begonnen, auf eine elektronische Aktenführung in D
 okumenten-Management-Systemen umzustellen. Neben dem analogen "Papier"-Schr
 iftgut sind daher auch alle digitalen Aufzeichnungen, die in den Abteilunge
 n und Ämtern entstehen, dem Institut für Stadtgeschichte nach dem Hessische
 n Archivgesetz anzubieten. Dies betrifft Dateiablagen ebenso wie die zahlre
 ichen Fachverfahren und die elektronischen Akten. Um die digitale Überliefe
 rung „für die Ewigkeit“ sichern zu können, hat das Institut für Stadtgeschi
 chte als erste Kommune in Hessen im Februar 2015 ein Digitales Langzeitarch
 iv eingerichtet. Hierfür wurde in Zusammenarbeit mit dem Amt für Informatio
 ns- und Kommunikationstechnik die technische Infrastruktur geschaffen und e
 in Supportvertrag mit dem Hessischen Landesarchiv für die Software DiMag ab
 geschlossen. DiMag wurde vom Landesarchiv Baden-Württemberg entwickelt und 
 wird inzwischen in zahlreichen weiteren Bundesländern eingesetzt und weiter
 entwickelt. Der Vortrag bietet einen Einblick in die elektronische Überlief
 erung im Institut für Stadtgeschichte und in die Arbeitsschritte sowie Hera
 usforderungen bei der Digitalen Langzeitarchivierung.  Kurzbio: stellvertre
 tende Leiterin des Instituts für Stadtgeschichte und Leitung der Neuen Abte
 ilung - Städtische Überlieferung ab 1868, davor Leitung der Abteilung Samml
 ungen im Institut für Stadtgeschichte; Leitung des Stadtarchivs Kassel; Doz
 entin, Koordinatorin Archivschule Marburg / Hochschule für Archivwissenscha
 ft   Vom Weg der Archive zu ihren Nutzer*innen. Digitale Strategien, Sozial
 e Medien &. Co. von Dr. Joachim Kemper  Die Archivierung politischer und ge
 sellschaftlicher Entscheidungen und Prozesse zählt zu den ältesten Kulturte
 chniken überhaupt: Bereits im vorderasiatischen Mesopotamien finden sich vo
 r vielen tausend Jahren Archive mit beschrifteten Tontafeln. 4000 Jahre spä
 ter - und etliche "Revolutionen" später stehen auch die Archive vor neuen H
 erausforderungen: Welche Anforderungen stellen die Digitalisierung, die dau
 erhafte Speicherung elektronischer Akten oder auch die digitale Vermittlung
  des Kulturguts an die Archivarinnen und Archivare (aber auch an die Rezipi
 entinnen und Rezipienten der Archive?)? Schwerpunkt des Beitrags wird der A
 spekt der digitalen externen Kommunikation sein.  Kurzbio: Dr. Joachim Kemp
 er, Archivar und Historiker. Derzeit Leiter der Abteilung Sammlungen, Insti
 tut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main. Zuvor Archivstationen in Speyer 
 und München, Studium und Promotion (Geschichte) in Mannheim und Mainz. Blog
 : Archive 2.0   Use the Museum von Franziska Mucha  Digitalisierung im Muse
 um bedeutet viel mehr als Digitalisate von Objekten anzufertigen: Digitale 
 Werkzeuge verändern das Verhältnis vom Museum zu seinen Benutzer/innen. Sie
  vereinfachen die Interaktion mit unterschiedlichen Benutzergruppen und erm
 öglichen nicht nur Zugang zu Inhalten, sondern auch Kooperation, Wissensaus
 tausch und aktive Mitgestaltung.   Kurzbio: Franziska Mucha ist Kulturwisse
 nschaftlerin und seit 2016 als Kuratorin für digitale Museumspraxis im Hist
 orischen Museum Frankfurt tätig. Davor war sie Projektmanagerin beim Ars El
 ectronica Festival und hat das Institut zur Aneignung und Nachhaltigkeit de
 s Scheiterns gegründet.  \n\nHinweis: Eine (kostenfreie) Anmeldung ist erfo
 rderlich, bitte zum Termin einen Reisepass oder Personalausweis für den Zut
 ritt am Empfang mit bringen.
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