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SUMMARY:Kritik der Künstlichen Vernunft– einige Anmerkungen zu Hawkings War
 nung
DESCRIPTION:Im Anschluss an den Vortrag laden wir zu einem Get-together mit
  Imbiss und Getränken ein.  Computer werden intelligenter sein als Menschen
 , es besteht also die Gefahr, dass die Geräte eigene Intelligenz entwickeln
  und die Welt dominieren werden. Stephen William Hawking, 2001   Das vage U
 nbehagen angesichts der zunehmenden Automatisierung in Beruf und Alltag wäc
 hst, in zahlreichen Publikationen und in der Presse wird intensiv vor Masch
 inen neuen Typs gewarnt, nicht zuletzt das obige Zitat von Hawking aufgreif
 end:  Es werden Befürchtungen vorgebracht, dass die maschinelle Künstliche 
 Intelligenz dem Menschen in absehbarer Zeit überlegen sein wird, und aus de
 r Gesellschaft eine Herrschaft der Maschinen (ein „imperium computatrum“) w
 erden wird.  Bestehen diese Befürchtungen zu Recht?  Der Beitrag adressiert
  die Intersektion des Information Management zur Erkenntnistheorie.  Es wir
 d zunächst eine Reihe von wissenschaftlich begründeten und verfügbaren, abe
 r nicht unbedingt allgemein bekannten Aspekten dargelegt.  In der Konklusio
 n kommt der Aufsatz zu der Erkenntnis, dass die populäre Diskussion vor ehe
 r den falschen Phänomenen warnt und macht konsequenterweise aufmerksam auf 
 einige reale Gefahren der zunehmenden Automatisierung.\n\n  Die Konklusion 
 zeigt Aspekte der „sinnhaften Automatisierung“ und einer „Kritik der Künstl
 ichen Vernunft“ auf: Die Gefahr der nicht-sinnhaften Automatisierung geht v
 on Maschinen aus, die Prozesse effizient ausführen, die aber in sich nicht 
 sinnvoll konstruiert sind – kann man als Mensch noch „ausweichen“, gibt es 
 menschliche vertrauensvolle Mechanismen, die maschinelle Falschanwendungen 
 revidierbar machen?\n\n Akademischer Fortschritt soll zur Wahrung und Verbe
 sserung von Wohlstand und Lebensqualität sinnvoll umgesetzt werden. Wir sin
 d aufgerufen, zu warnen, wo nicht-sinnhafte Automatisierung umgesetzt wird,
  die dem Menschen die Handlungsautonomie nimmt, weil sie alternativlose, ni
 cht korrigierbare Prozesse darstellt – dies ist die eigentliche Gefahr für 
 die gesamte Gesellschaft, weniger die „Künstliche Vernunft“ an sich.  Über 
 Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann:\n\n Studium der Informatik mit Nebenfach Vo
 lkswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Darmstadt – Promotion im 
 Jahr 1991 bei Professor Encarnacao (Darmstadt) und Professor Stucki (Zürich
 ).\n\n Von 1987–1992 war Professor Hofmann Wissenschaftler und Abteilungsle
 iter beim Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung in Darmstadt
 . In den Jahren 1993–1996 war er als Berater (Prokurist) bei der KPMG Unter
 nehmensberatung GmbH in Frankfurt und Berlin tätig. Von 1989 bis 1996 diver
 se Lehraufträge an den Universitäten in Darmstadt, Würzburg und Hohenheim. 
 Professor Hofmann ist der Sprecher der Fachgruppe „Software- und Service-Ma
 rkt“ der GI e.V. und der Kompetenzgruppe „E-Commerce“ des eco Verband der I
 nternetwirtschaft e.V.; er hat eine Reihe von Beirats- und Aufsichtsratsman
 daten inne.\n\n Im November 1996 wurde Herr Hofmann als Professor an die Ho
 chschule in Aschaffenburg berufen. Seine Interessens- und Lehrgebiete umfas
 sen insbesondere das Management von Beratungsunternehmen, Informationsmanag
 ement und Unternehmensführung, sowie E-Commerce und Digitale Märkte.\n\n Di
 e Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung. 
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